Der Film Tsar to Lenin wurde 1937 veröffentlicht und basiert auf Archivmaterial, das mehr als zehn Jahre lang von Herman Axelbank gesammelt wurde. Der Film bietet eine beispiellose Dokumentation der Oktoberrevolution, die Millionen Menschen in ihren Bann zog und die Weltgeschichte veränderte. Nachdem er wegen der Zensur durch Stalinisten und McCarthy Jahrzehnte lang unzugänglich war, wird der Film nun erstmalig in Berlin gezeigt.
Der Sieg der Bolschewiki im Oktober 1917 und die Errichtung der Sowjetunion beseitigte nicht nur den Kapitalismus im größten Land der Welt. Das Beispiel einer siegreichen sozialistischen Revolution radikalisierte auch Arbeiter und Jugendliche auf der ganzen Welt. Angesichts der tiefen Krise des Kapitalismus erlangen diese Fragen neue Aktualität.
Die Kürzungspolitik der Europäischen Union und der deutschen Regierung stürzt Griechenland in eine soziale Katastrophe. Nach fünf Sparpaketen liegt die griechische Wirtschaft in Trümmern, Hunger und Obdachlosigkeit nehmen zu und das Bildungs- und Gesundheitsystem brechen zusammen. 58 Prozent aller Jugendlichen sind arbeitslos.
Griechenland 2012 weckt dunkle Erinnerungen. Wie in den 1930er Jahren schreckt die herrschende Klasse auch vor autoritären und faschistischen Methoden nicht zurück, um die Kürzungen gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Auf den Straßen Athens jagt die faschistische Chrysi Avgi mit Unterstützung der Polizei Migranten und politische Gegner.
Dabei dient Griechenland als Vorbild für ganz Europa. Überall wälzt die herrschende Klasse die Krise des Kapitalismus auf die arbeitende Bevölkerung ab.
Die Sozialistische Alternative (SAV), die deutsche Gruppierung des CWI (Committee for a Workers` International), singt ein Loblied auf die Chicago Teachers Union (CTU), die den Streik der Lehrer in eine Niederlage geführt hat.
Die Veranstaltung auf dem Historikertag in Mainz.jpg
David North, Chefredakteur der WSWS, sowie Prof. Mario Kessler, Dozent und Forscher am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam, sprachen auf einer Veranstaltung des Mehring Verlags über die Angriffe auf Leo Trotzki und über die Ansprüche an eine wissenschaftliche Geschichtsschreibung.
Veranstaltung auf dem 49. Deutschen Historikertag in Mainz
Referenten: David North (USA), Mario Kessler (ZZF Potsdam)
Auf dem Historikertag sprechen David North anlässlich der zweiten, wesentlich erweiterten Auflage seines Buches und Prof. Mario Kessler (ZZF Potsdam) als einer der Unterzeichner des Historikerbriefes an den Suhrkamp Verlag.
Donnerstag, 27. September 2012 um 18:00 Uhr
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Raum N1 in der "Muschel"
Johann-Joachim-Becher-Weg,
55128 Mainz
Am 8. September wird der Präsidentschaftskandidat der Socialist Equality Party (SEP), Jerry White, an der Humboldt Universität in Berlin sprechen. Er wird über die soziale und politische Situation in den Vereinigten Staaten sowie über die Erfahrungen der SEP im Wahlkampf berichten und die internationalen und sozialistischen Perspektiven der SEP erläutern.
Die Gewerkschaften, die Neue Demokratische Partei, die Studentenvereinigungen, die mit den Gewerkschaften und der Parti Quebecois verbündet sind und das pseudolinke Spektrum von Quebec haben den Bildungsstreik politisch erstickt.