Das politische Gedicht von Günter Grass, das der 84-jährige Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger in der vergangenen Woche zeitgleich an mehrere europäische und internationale Zeitungen schickte und in dem er vor der israelischen Kriegspolitik warnte, löste eine beispiellose Hetzkampagne in Medien und Politik aus.
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Zur Historiker-Debatte über die Trotzki-Biographie von Robert Service
Der britische Historiker Robert Service hat eine neue Biografie von Leo Trotzki veröffentlicht, die das Ziel verfolgt, den revolutionären Marxisten und Gegner Stalins persönlich und politisch zu diskreditieren.
Service greift dabei auf Verleumdungen und Geschichtsfälschungen zurück, die bereits Stalins Propagandamaschine eingesetzt hatte, um die Liquidierung Trotzkis sowie Zehntausender seiner Anhänger zu rechtfertigen. Sein Buch ist – in den Worten des bekannten Historikers Hermann Weber – »keine Streitschrift, sondern eine Schmähschrift«.
Vierzehn Geschichts- und Politikwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in einem Brief an den Suhrkamp Verlag gegen die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe der Trotzki-Biographie von Robert Service gewandt.
Die folgende Rede hielt David North, der Vorsitzende der Socialist Equality Party (USA), Chefredakteur der World Socialist Web Site und Autor des Buches „Verteidigung Leo Trotzkis“ am 16. März im Rahmen der Buchmesse in Leipzig.